Kindernachmittag Stadt Altötting
Bei traumhaftem Wetter konnte die Modell Flug Gemeinschaft 15 Kinder aus dem Ferienprogramm der Stadt Altötting mit ihren Eltern auf dem Vereinsgelände in Jaubing willkommen heißen.
Auf die Begrüßung durch unseren Vorstand Richard wurden die Funktionen eines Modellflugzeuges an verschiedenen Modellen erklärt. Teils recht verwundert horchten die jungen, teilweise völlig unbedarften Teilnehmer den Worten von Richard.
Es folgte daraufhin eine Einteilung in die drei Gruppen. Gruppe 1 konnte im Lehrer-Schüler-Betrieb ein Modell in die Luft bringen und selbst steuern. Gruppe 2 raste mit ferngesteuerten Autos über einen ausgesteckten Parkour. Gruppe 3 konnte kleine Wurfgleiter bauen. Als kleinen Wartebereich waren Flugsimulator und das Geschicklichkeitsspiel aufgebaut.
Der doch teilweise recht heftige Wind machte es den angehenden Piloten doch recht schwer die Modelle auf Kurs zu halten. Mit unseren erfahrenen Piloten (Lehrer) gelang dies weitestgehend. So kam ein Gleiter aus dem Maisfeld ohne Seitenruder zurück. Kein Problem, die Funktion ist für viele Modellflieger eh ein unnötiges Zubehör. Bei der zweiten Außenlandung stellte sich leider ein anderes Bild dar. Der „Holzwurm“ hat hier deutlicher zugeschlagen. Wird aber auch kein Problem sein das Modell wieder in einen wunderbaren Zustand zu versetzen.
Insgesamt ein recht aufregendes Erlebnis für die Mädel und Jungen das erste mal ein Modell in der Luft zu bewegen und zu steuern.
Bei den Modellautos ging es recht heiß zu und das im wörtlichen Sinne. Manch ein Motor brauchte eine Pause, waren die Kühlrippen so heiß, man hätte sprichwörtlich Spiegeleier darauf braten können. Egal, es hat Allen richtig Spaß gemacht.
Unter der Anleitung von Heinz,Manfred und Peter entstanden kleine Wurfgleiter. Mit viel Geschick brachten die beiden Instruktoren den Bau von Fluggleitern allen Teilnehmern nahe. Am Ende konnten die gebastelten Objekte in die Luft gehen.
Der Flugsimulator war erwartungsgemäß im Dauereinsatz. Ist es doch einfach mit der berühmten Reset-Taste alles ohne Schaden in den Ausgangszustand zu bringen. Die schmerzhafte Erfahrung eines wirklichen Absturzes kann dabei nicht übermittelt werden.
Um unsere Gäste nicht dursten und hungern zu lassen, standen verschiedenste Getränke zur Verfügung von denen auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Semmeln mit heißen Würstl mit Senf oder Ketchup wurden dankbar angenommen.
Übrigens, für Nachwuchs brauchen wir uns nicht sorgen. Max hatte den Nachwuchs das erste mal mitgebracht.
Gespannt wurde auf den Flieger von Peter geschaut. Prall gefüllt mit Süßigkeiten startete der Bomber. Nach mehrmaligem Überflug und dem Ruf der Kinder nach Guatl, löste unser Pilot beim dritten Überflug die Klappen um die süße Ware freizugeben. Mit viel Getöse liefen die Kinder um die zu Boden gegangene Fracht aufzulesen.
Um fünf Uhr war dann die Veranstaltung zu Ende. Richard bedanke sich recht herzlich bei den anwesenden Mitgliedern für ihren Einsatz.
Axel
Bilder: Axel, Norbert